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Jan 17 12

Lüftungsanlage

by admin

Wir haben uns für die “zentrale kontrolliete Wohnraumlüftung” Wolf CWL entschieden. So eine Lüftungsanlage soll die Belüftung der ansonst sehr “dichten” Häuser gewährleisten bzw. unterstützen. Früher hatte man undichte Fenster und Türen und damit war automatisch eine Belüftung – und der damit geringeren Schimmelbildung – gewährleistet. Heute ist dies ja undenkbar und das Haus wird so gedämmt und dicht wie möglich gebaut. Demnach ist eine ausreichende Belüftung häufig ein Problem.

Die “Lüftungsrohinstallation” wurde bereits im Artikel vom 31.10. mit Bildern beschrieben.

Das Lüftungsgerät selbst wurde Ende letzter Woche gesetzt. Die Innbetriebnahme ist allerdings noch vertagt. Die gesamte Installation sieht ziemlich monströs aus. Die vom Gerät abgehenden Schalldämpfer nehmen einen erheblichen Platz in Anspruch – aber wat muss, dat muss ;-)

2012-01-13 CWL

2012-01-13 CWL

 

Dez 27 11

Estrich

by admin

Glücklicherweise wurde der Estrich noch vor Weihnachten eingebracht. Der bei uns eingebrachte Fliessestrich ist ziemlich flüssig und eignet sich gut für enge Fußbodenheizschlangen. Ca. 10m³ wurden auf den 2 Etagen eingebracht.

2011-12-22-Estrich

2011-12-22-Estrich

 

 

2011-12-22-Estrich

2011-12-22-Estrich

 

 

Nach ca. 3 Tagen ist der Estrich begehbar. Er sieht sehr hell und gleichmäßig aus. Die Körnung ist sehr fein. Nun bleibt vorerst gut zu Lüften, bis dann mit der Heizung aufgeheizt werden kann. Wir haben knapp 90% Luftfeuchte in den Räumen – auch wenn es sich weit weniger anfühlt.

 

2012-12-27-Estrich

2012-12-27-Estrich

 

2012-12-27-Estrich

2012-12-27-Estrich

Dez 21 11

Fußbodenheizung zum Dritten

by admin

Am Freitag vor dem TÜV-Termin (welcher am Montag stattfand) wurde die Fußbodenheizung im Bad kurzfristig noch einmal neu verlegt. Somit war unser Hauptanliegen erst einmal vom Tisch (siehe Beitrag vom 8.12.). Die Heizschleifen wurden nun um die Badewanne und Dusche ausgespart, so wie es laut Aussage des Herstellers Zewotherm auch sein sollte.

Allerdings sei anzumerken, dass die von Zewotherm berechneten Werte auch nicht ganz stimmen, da Zewotherm die falschen Ausgangsdaten vorgelegt wurden. Leider waren wir die Diskussion und Nachfragen nach den Unterlagen leid und haben letztlich auch ohne dem Vorlegen der aktuellen Berechnung dem Einbau des Estrichs nicht im Weg gestanden. Die Handwerker müssten ja wissen was sie tun….

Wir empfehlen euch auf jeden Fall die Heizlastberechnung (bzw. “Heizlastempfehlung”) anzufordern und die Werte zu checken bzw. ob die Ausgangsparameter passen. Wenn nicht, dann eine neue anfordern – vielleicht klappt der Informationsfluss bei euch ja besser.

 

 

Dez 19 11

2. TÜV-Termin

by admin

Beim ersten TÜV-Termin bemänglte der Prüfer damals u.a. die Höhe der Abflussrohre im Bad, da hierbei kein gleichmäßig starker Estrichaufbau gewährleistet wäre. Da der Aufbau der Abflussrohre -laut Handwerker- nicht anders gehen würde, hat sich der Prüfer damit abgefunden und geht “das Risiko eines Risses” bereitwillig ein. Sofern ein Riss entsteht, muss dieser halt “nur” mit Harz zugemacht werden.

Lediglich ein Randdämmstreifen sollte noch zusätzlich als Zwischenschicht zwischen dem Rohr und dem Estrich gelegt & verklebt werden (zusätzlich zur Rohrummantelung). Dies wurde auch gleich noch getan und der Estrich kann kommen :-)

 

Zum Thema “HDF-Laminat-Unterlage unter den Balken” im Dachstuhlbereich wurde nun endlich die Entscheidung getroffen. Diese Unterlage wird vom TÜV überraschenderweise nicht akzeptiert und muss entweder ausgetauscht oder zusätzlich untermörtelt werden. Letzteres wird bei uns der Fall sein.

Dez 15 11

Baustopp bis zum zweiten TÜV-Termin

by admin

Da das Thema “Fußbodenaufbau und -heizung” letzte Woche Mittwoch im Bad noch nicht abschließend geklärt werden konnte (siehe Beitrag vom 8.12.), wurde nun ein TÜV-Termin angesetzt. Der Termin soll nächsten Montag nachmittag stattfinden.

Die sog. “5-Phasen-TÜV-Prüfung” von Kern-Haus umfasst u.a. die Prüfung nachdem der Estrich eingebracht wurde. In Anbetracht der aktuellen Diskussion hat unser Bauleiter diesen vor dem Estrich vorverlegt. Diese Entscheidung kommt uns sehr entgegen. Bedauerlich ist lediglich, dass wieder einmal viel Zeit verloren geht. Die 1 1/2 Wochen bis zum TÜV-Termin passiert logischerweise nichts auf der Baustelle.  Sofern Mängel gelistet werden, muss nachgearbeitet werden – erst danach kann der Estrich rein.

In Anbetracht der allgemeinen Weihnachtsfeiertage und “Neujahrsbetriebsruhetage” können wir nur hoffen, dass der Estrich noch vor Weihnachten eingebracht weden kann – sonst gehen wieder 2-3 Wochen “verloren”.

Andererseits ist es uns lieber, dass solche Angelegenheiten frühzeitig geklärt und geprüft werden können – auch wenn dadurch Zeit ins Land geht. Besser so, als wenn wir uns hinterher ärgern und streiten. Wir denken, diese Herangehensweise dürfte auch im Interesse von Kern-Haus sein; denn so sind auch sie auf einer “sichereren” Seite.

Dez 15 11

Berichtigung: Brutto vs Netto: Was bleibt am Ende vom Fenster?!

by admin

Liebe Leser,

 

leider haben wir im Beitrag “Brutto vs Netto: Was bleibt am Ende vom Fenster?!” vom 6. Oktober falsch gerechnet.

Das Rohbauöffnungsmaß in der Zeichnung ist lediglich das Maß, welches das eigentliche Fensterglas + Rahmen beherbergt. Der Rollokasten wird oben drauf gesetzt (bzw. im Rohbau zusätzlich ausgespart) und spielt keine Rolle für das Rohbauöffnungsmaß in der Zeichnung.

Die Rechnung unten im Eintrag ist nun korrigiert.

(@H.D.: Vielen Dank für den Hinweis)

Dez 8 11

Fußbodenheizung

by admin

Ein sehr umstrittenes Thema mit unzähligen Meinungen wollen wir nun im Folgenden ansprechen. Thema “Fußbodenheizung”.

Bereits vor Vertragsschluss hatten wir uns fachlich informiert wie die Heizung ausgelegt sein sollte, um möglichst auch in den nächsten Jahr(zehnten) für alternative Heiztechnologien gewappnet zu sein – die Art der Heizquelle sollte egal sein und unterschiedliches Wärmeempfinden auf dem Fußboden (also ein Fuß kalt, der andere warm) sollte selbsterklärend nicht auftreten.

Daher haben wir vertraglich mit Kern-Haus einen Verlegeabstand der Heizschleifen von ca. 10 cm vereinbart.

Soweit so gut.

Anfang November beschlich uns ein dummes Gefühl und wir fühlten uns veranlasst dem Installateur diese Vereinbarung noch einmal zukommen zu lassen und darauf hinzuweisen (wir sind zwar nicht direkte Vertragspartner, aber so ein kleiner Hinweis kann manchmal viel Ärger sparen). Eine kurze Begründung haben wir ihm auch gegeben.

Einen Tag später haben wir einen Anruf vom Bauleiter erhalten, dass der Installateur so die Heizschleifen nicht einbauen könnte. Er müsse mehr Heizkreis (HK) und damit größere Verteilerschränke verwenden (bereits während des Trockenbaus wurden diese eingebaut), da mit einem anderen Heizungstyp (also entweder Therme oder Wärmepumpe o.ä.) auch mehr bzw. weniger HKs eingebaut werden müssten. Ein paar Fachbegriffe wurden noch zitiert und es klang sehr gewichtig. Auch der Installateur hat uns später noch angerufen und es versucht zu erklären. Mit dem Verlegeabstand hätte das angeblich nichts zu tun – lediglich mit der Art der Wärmequelle. Aber wir haben dies leider nicht verstanden.

Während wir noch gegrübelt haben, wie die physikalischen Zusammenhänge wohl seien, wurde ein Kostenvoranschlag vom Installateur für die größeren Heizkreisverteiler + Änderungen im Trockenbau + ein neuer Verteilerschrank (da der erste eingebaute zu klein war) + die neue Elektroleitung zum neuen HKV für uns als Angebot kalkuliert. Ein paar Tage hat dies in Anspruch genommen.

Währenddessen haben wir weiter recherchiert, um die Funktionsweise einer Fußodenheizung zu verstehen. Folgende Quintessenzen:

  1. Es gibt eine maximale vorgegebene Länge der Heizkreise = Rohrlänge
  2. Je geringer die Vorlauftemperatur, desto enger die Heizschleifen (=Verlegeabstand) ergo, desto mehr HK
  3. Die notwendige Anzahl der HKs bestimmt die Größe des Verteilers und damit die Größe des Schrankes (die Anschlüsse müssen ja auch rein passen)
  4. Es gibt eine Flächenberechnung (sollte man sich ruhig im Vorfeld geben lassen): für diese Berechnung werden verschiedene Parameter vorab eingegeben. Wenn der Kunde unterschiedliche Ansprüche hat, werden diese berücksichtigt und anhand dessen die Heizlast, die Anzahl der Kreisläufe mit der jeweiligen Rohrlänge berechnet.Wenn der Kunde keine Ansprüche / Wünsche hat, so wird einfach die geplante Heizungsanlage als Grundlage genommen und danach die Vorlauftemperatur vorgegeben und die Längen und Kreise berechnet. Somit wirft das Berechnungsprogramm im Ergebnis eine bestimmte Rohrlänge aus, die der Installateur dann im Raum möglichst gleichmäßig verlegen muss. Damit ergibt sich nun ein entsprechender Verlegeabstand.
  5. Wenn der Kunde allerdings bereits einen Verlegeabstand vorgibt, so wird dies als Ausgangsparameter eingegeben werden und daraus ergibt sich sodann die Rohrlänge und damit die Anzahl der Heizkreise.

AHA! Unser vorgegebener Verlegeabstand bestimmt also die Anzahl der Heizkreise mit der jeweiligen Länge und demnach die Größe des Verteilers nebst Schrank!!! Die Wärmequelle selbst ist also in unserem Falle (vorgegebener Verlegeabstand) NICHT ausschlaggebendes Kriterium!! Sieh an! Klingt doch auch logischer, oder?

 

Wir haben unsere neuen Weisheiten gleich mal unserem Bauleiter kund getan und prompt kam einen Tag später die Rückinfo, dass diese angekündigten Zusatzkosten nicht durch uns zu tragen sind! Achso.. Schön

So langsam kommen uns Zweifel an der Kompetenz der Firmen. Aufgrund dessen verlangten wir nach der Flächenberechnung, die dem Installateur ja vorliegen muss. 6 Tage später (diesen Montag) haben wir einen Auszug der Berechnung erhalten. In dieser Berechnung wurde ein Keller  mit Fußbodenheizung einbezogen, die es so gar nicht gibt. Ebenso wurde nicht der Verlegeabstand als Ausgangsparameter angesetzt, sondern lediglich der Parameter “Wärmepumpe”. Und genau das sollte ja nun nicht sein.

So war es nicht verwunderlich, dass der Installateur Veränderungen vornehmen musste.

Am Montag wurde der Fußbodenaufbau (Dämmung + Trittschall??) aufgebracht.

Am Dienstag wurde mit der Auslegung der Heizschlangen im OG begonnen.  Noch am selben Tag haben wir die Installateure auf den Verlegeabstand hingewiesen – wurde aber mit “na das passt schon” & Co abgewiegelt. Am Abend haben wir leider feststellen müssen, dass ein Zimmer vom Abstand her nicht passt und das Bad auch unbefriedigend ausgelegt ist.

 

Zum Bad folgende von uns erhaltene Info vom Hersteller: Die Flächenberechnung geht davon aus, dass unter der Dusche und Badewanne keine Heizschlangen verlegt werden (80% der Grundfläche werden als beheizbare Fläche angenommen). Gründe: Was soll es unter den Styroporträgern heizen- die Wärme gelangt eh nie in den Raum? Außerdem könnte es zum Austrocknen des Syphons und damit verbundener Geruchsbelästigung kommen. Von daher sind die berechneten Rohrlängen für die restlichen Bodenflächen ausgelegt.

Bei uns wurden allerdings Heizschlangen unter Dusche und Wanne verlegt – demnach reicht die restliche Heizlast laut Berechnung aber nicht mehr für den kompletten Raum. Der Verlegeanstand passt dann natürlich auch nicht mehr, da ja nun mehr Grundfläche vorhanden ist. (Man kann unter der Dusche + Wanne verlegen; dann muss aber die Berechnung auf 100% Grundfläche ausgelegt sein)

 

2011-12-06-FuBoHeizung bad

2011-12-06-FuBoHeizung bad

2011-12-06-FuBoHeizung bad

2011-12-06-FuBoHeizung bad

 

Heute Vormittag mussten wir dem Bauleiter noch einmal auf den Abstand hinweisen und den Zustand des Bades. So haben die Monteuer das eine Zimmer noch einmal neu und einen zusätzlichen zweiten Heizkreis verlegt. Sehr gut! So sollte es auch sein. Schön

Beim Bad haben sie leider gar nicht reagiert.

 

Das EG wurde heute (Mittwoch) verlegt. Hier wurde dann (wohl nach dem Anruf des Bauleiters) auf den engen Abstand acht gegeben und es passt soweit.

 

Heute Abend hatten wir noch einmal einen “Besichtigungstermin” mit Bauleiter und Sachverständigen und mussten leider feststellen, dass die vom TÜV (siehe Beitrag vom 15.11.) angegebenen Mängel bzw. der Höhe der Abläufe im Bad nicht fachgerecht behoben wurden.

 

2011-12-6-FuBoHeizung bad

2011-12-6-FuBoHeizung bad

 

Der Estrich würde aktuell auf dem Abflussrohr verlegt werden. Da Estrich bzw. Beton kein Schallschutz ist, würde man im schlimmsten Fall das Abwasserrauschen hören. Zudem besteht die Gefahr das der Estrich beim Trocknen am Rohr zu Beschädigungen führen kann.

Da es der TÜV Anfang November nun auch schon bemängelt hatte, scheint es ja problematisch zu sein.

Unabhängig davon ist die ausgelegte Wärmeleistung im Bad zweifelhaft und muss erst noch überprüft werden.

 

Deshalb wurde der für morgen geplante Estrich abgesagt, bis das Thema “Bad” geklärt werden kann.

Alles weitere später.

Dez 5 11

Außenputz

by admin

Das Wunder ist vollbracht!!

Nachdem der Putzer und damit auch Kern-Haus meinte, hinter dem Sichtbalken an den Giebelseiten könne man nicht putzen; der Abstand sei zu gering, ging es nun plötzlich doch. Siehe vorab den Eintrag vom 11. November.

Weil man ja nicht dahinter kommen würde, war der gloreiche Einfall doch einfach ein Brett an den Balken so aufzunageln, dass er den Zwischenraum zur Wand überdecken würde (und man das Elend dahinter nicht mehr sieht). Mit dieser Variante konnten wir uns nun so gar nicht anfreunden, haben alle bekannten Kern-Häuser abgesucht und nirgends ein solches Brett gesehen. Unabhängig davon wurden die Details- wie das Brett genau drauf genagelt werden soll, wer es insgesamt 4x anpinselt damit es den gleichen Farbton bekommt wie die Sichtbalken, oder gar was für eine Farbe wir den da hätten – nicht mal annähernd seitens der Bauleitung bei uns angesprochen!!!

Schlussendlich haben wir darauf bestanden, dass der Maler doch hinter den Balken kommen muss – es dauert nur halt seine Zeit. Wir haben parallel einen anderen Putzer gefragt und einen groben Kostenvoranschlag geben lassen. Kern-Haus hatte nun also die Wahl entweder es selbst zu tun oder es an eine andere Firma zu vergeben. Aber es war wohl ein etwas zu hoher Preis. Plötzlichwurde ein Mitarbeiter abgestellt, der innerhalb eines halben Tages beide Seiten gründlich armiert hat!!! (man muss sich das noch einmal auf der Zunge zergehen lassen!!! Nur 1 Mitarbeiter hat in 4 Stunden das vorher schier unmögliche geschafft! Wahnsinn)

Auf das Auftragen eines Putzes mit Körnung haben wir dann verzichtet – uns reichte ein heller Farbanstrich. Auch dieser wurde ohne weiteres Murren aufgebracht.

Und der dumme, nörgelnde Kunde fragt sich mal wieder: Warum nicht gleich so???? Das hätte allen Parteien viel Stress und Ärger und Geld erspart!

 

2011-11-19-Armierung

Vom Farbanstrich haben wir leider kein Foto :-( aber es wurde gemacht :-)

 

Zum Thema Körnung: Ja, es ist nur eine 2 mm Körnung, statt wie vertraglich vereinbart eine 3 mm Körnung. Unser Verdacht hat sich also bestätigt. Es gab nun mehrere Möglichkeiten: Überputzen oder Ausgleichszahlung.

Man kann den Putz “überputzen”, würde aber (entgegen der Meinung des Putzers) allerdings nur funktionieren und halten, wenn vorab eine neue Armierung mit Gewebe auf den Putz aufgetragen wird. Erst darauf kann der neue Oberputz aufgetragen werden. Direkt mit der 3mm Körnung auf den 2mm Putz aufzutragen, würde laut Hersteller bei diesem Silikonharzputz nicht halten. Unabhängig davon könnte mit den aktuellen Temperaturen sowieso nicht “überputzt” werden, da mind. +5°C 1-2 Tage nicht unterschritten werden dürfen!

Also bleibt nur noch die Ausgleichszahlung (die mindestens die Differenz bzw. Ersparnis im Materialpreis für den ersten Anstrich betragen sollte).

Nach vielem Heckmeck haben auch wir uns auf eine Ausgleichszahlung verständigt.

 

 

 

Nov 29 11

Innenputz

by admin

Am Freitag haben die Innenputzer ihre Arbeit begonnen. Bei Kern-Haus werden in der Standard-Leistung alle Außen- und tragenden Wände verputzt (also die Wände, welche mit dem Duotherm-System gebaut wurden).

Vor dem eigentlichen Putz wird ein roter Betonkontakt aufgetragen, damit der Gipsputz auch auf dem Styropor oder Beton hält. Einige Kanten werden mit Metallschienen stabilisiert (z.B. um die Fensteröffnung oder Kamin herum)

 

2011-11-28-Innenputz

Betonkontakt

 

Nachdem der Betonkontakt getrocknet ist, wird der Gipsputz aufgetragen. Nach nicht einmal zwei Tagen waren die Putzer fertig.

Und das Ergebnis sieht echt klasse aus. Unebenheiten in der Wand (bzw. wenn die angrenzenden Gipskartonwände zur Styroporwand überstanld) wurden auch ausgeglichen – dabei waren 2cm Überstand kein Problem!

2011-11-28-Innenputz

 

 

Struktur Gipsputz

Struktur Gipsputz

 

Der Gipsputz selbst hat eine Art Farbkörnung drin. Sieht eigentlich schon aus, als könnte man den so lassen. ;-) Im Ernst, es sieht wirklich schick aus und lässt sich sicher auch einfach malern bzw. überputzen oder tapezieren.

Nov 29 11

Dach – Anstrich von Schnittkanten

by admin

Wenn ein Dach gedeckt wird, lässt es sich i.d.R. nicht vermeiden, dass Schnittkanten entstehen – v.a. im Kehlenbereich ist das der Fall.

Da die Ziegel nicht durchgefärbt sind, sind die Schnittkanten und Abplatzungen immer rot vom Grundziegel her. Bei einer roten Dacheindeckung fällt dies auch nicht weiter auf und stört auch nicht. Bei einem dunklen Dach allerdings, können die roten Schnittkanten in den Dachkehlen ein optischer Störfaktor sein.

Abhilfe kann mit einer sog. “Kaltengobe” geschaffen werden – das ist eigentlich nur Farbe in der entsprechenden Ziegelfarbe und kann beim Hersteller mit bestellt werden. Mit dieser Farbe kann man die Schnittkanten bearbeiten und ein einheitliches Farbbild ist das Ergebnis.

Technisch gesehen, muss eine Nachbehandlung der Kanten nicht erfolgen – der Ziegel verliert dadurch nicht an Haltbarkeit oder Widerstandsfähigkeit – es ist eine rein optische Kur. Auch wenn man glasierte oder engobierte Ziegel gewählt hat, so bieten die “offenen” Schnittkanten keine größere Angriffsfläche für Schmutz und Frost, als der “unbeschädigte” Ziegel. Dies ist zwar häufig die Meinung – ist aber falsch. Demnach ist es auch nicht zwangsläufig die Aufgabe des Dachdeckers die Kanten nachzubehandeln.

Wer also Wert auf die Optik legt, sollte den Dachdecker, Hausbauer oder Hersteller nach einer solchen Farbtube fragen – es den Dachdecker in Auftrag geben oder selbst pinseln.